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Der freiwillige Schulsport ist bereits seit über dreissig Jahren in der nationalen und der kantonalen Gesetzgebung festgeschrieben. Zurzeit ist es Aufgabe der Gemeinden, sich über die Schulen um Organisation, Durchführung und Finanzierung zu kümmern. Obwohl sich dieses Konzept in der Vergangenheit bewährt hat, ist es in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen etwas an seine Grenzen gestossen. Gestaltung, Ziele und Strukturen müssen auch auf Schüler ausgerichtet sein, die sportlich weniger begabt sind oder an Wettkampfsportarten nicht teilnehmen können oder wollen. Der freiwillige Schulsport muss eine möglichst grosse Zahl von Schülern anziehen und sicherstellen, dass ihre Motivation während der gesamten Zeit, in der sie eine Sportart erlernen, erhalten bleibt.
In diesem Sinne sollen Entscheidungsträger (Gemeindepräsidenten, Schulen usw.) dazu bewegt werden, in ihren Gemeinden und Regionen entsprechende Angebote aufzubauen. Angestrebt wird ein Rhythmus von sechs neuen mittelgrossen Gemeinden pro Jahr.